Über den Autor

Seit 1984 trage ich nun aufgrund einer beidseitigen, mittelgradigen Hörbehinderung Hörgeräte. Dabei konnte ich die Entwicklung der Hörsysteme von einfachen Analoggeräten bis zu den High-Tech-Digital-Hörgeräten sehr gut am eigenen Leibe erleben — leider waren das nicht immer gute Erfahrungen. Etliche Systeme habe ich zwar testen können, doch bin ich letztlich sehr lange bei meinen analogen Resound BT2’s geblieben, weil diese einen sehr angenehmen, weichen Klang hatten. Aber jetzt, nach 14 Jahren, sind auch sie nun endgültig abgenutzt und so war ich gezwungen, auf digitale Geräte umzusteigen.

Hörgeräte von 1980 bis 2014

Die Umstellung von analog auf digital hat Zeit in Anspruch genommen, doch wollte ich nun auch gerne mit den neuen Möglichkeiten der Geräte experimentieren. Das stellte sich als größeres Problem heraus, da nicht vorgesehen ist, dass der Endkunde an den Geräten herumstellt. Dass es aber dennoch möglich ist, möchte ich unter anderem in diesem Blog zeigen.

Mein Audiogram
05_Audiogramm0250Hz R-20 L-15
0500Hz R-30 L-30
0750Hz R-40 L-45
1000Hz R-45 L-50
1500Hz R-50 L-60
2000Hz R-50 L-55
3000Hz R-55 L-55
4000Hz R-55 L-55
6000Hz R-60 L-55
8000Hz R-65 L-55

Hinweis zur Seite
Wenn der Name Phonak häufig fällt, dann nicht, weil ich für diese Firma Werbung mache, sondern weil Phonak momentan die beste Möglichkeit zur Selbstanpassung bietet und ich deshalb hierzu Beispiele zeige. Die Seite wird aus privatem Interesse betrieben. Die Werbung am rechten Rand dient der Deckung der Hostingkosten. Ich stehe in keinem Verhältnis zur Hörgeräteindustrie.

Unterstützung
Wem diese Seite gefällt oder weitergeholfen hat, der kann mir gerne eine Freude mit Dingen von meiner Wunschliste bei Amazon machen.

Für Anregungen, Ergänzungen oder Kritik freue ich mich über jeden Kommentar.

10 Gedanken zu „Über den Autor

  1. Hallo. Prima dass sich jemand mal des Themas annimmt.
    Ich habe mir schon überlegt selbst ein HG zu bauen (bin Elektroniker) und trage momentan ab und zu ein billiges China HG. (10€)

    Auch ein Open-Source Projekt wäre möglich.
    Eben um Unabhängig von der Hörgerätemafia zu werden.

    Ich habe, genauer hatte, ein Phonak. Dieses hat, freundlich, gesagt miserabel
    funktioniert. Nach viel frustration habe ich dieses mit einer „Furier Transformation“ analysiert.
    Das Ergebnis war erschrecken und ich habe dazu eine PDF gemacht
    –Dazu der Text: 6.05.2015 Hörgeräte Messung
    Es erfindet Frequenzen dazu, mischt Seitenband-Frequenzen in das Spektrum usw.
    Hier ist ein Mangel zu erkennen. Wie es weitergeht ??
    Jedenfalls liegt hier einiges im Argen: Auch wenn von offizieller Seite behauptet wird, die Hörgeräte seien gut..
    lächerlich.. ich halte es eher für eine Mafiös organisertes Gewerbe die unerträglich schlechte Geräte an zum Teil hilflose Kundenfür teueres Geld verkauft.
    Methode und Begründung:
    Bitte schauen sie mal hier hinein…
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/48183013/PDFs/Hoergerate_FFT_Analyse.pdf

    Was halten sie davon ??
    –> Antwort: christof.ermer@physik.uni-regensburg.de

    Sie könne auch direkt auf meiner Homepage suchen….
    http://homepages.uni-regensburg.de/~erc24492/

    Rechereche
    Interssant, die verwendeten DSPs: http://www.onsemi.com/PowerSolutions/content.do?id=16488
    die DSP Software: http://www.onsemi.com/PowerSolutions/supportDoc.do?type=AppNotes&category=101769

    lG. Christof Ermer

  2. Wie und wo kann ich mir Programm, Verbindungskabel etc. zum Selbst-Einstellen von Phonak-hörgeräten beschaffen?
    Danke für Ihre Mühe.
    Mit freundlichen Grüßen
    H. Weihe

    1. Guten Tag Herr Dr. Weihe,

      die Frage nach der Beschaffung der nötigen Komponeten zur Selbstanpassung kommt immer wieder. Auf der Seite http://hoergeraete-hacks.s-p-s.de/hoergeraet-selbst-einstellen/programmierung-von-hoergeraeten-praxisbeispiel-phonak/ wird speziell für Phonak beschrieben, was benötigt wird. Am Besten ist es, einen Akustiker zu finden der einem die entsprechenden Teile zur Verfügung stellt.

      Auf der Seite http://hoergeraete-hacks.s-p-s.de/allgemein/hilfsbereite-akustiker-gesucht/ ist zumindest ein mir bekannten, hilfsbereiten Akustiker verzeichnet. Ansonsten geht der Weg über Ebay und internationale Marktplätze wie Alibaba. Dort gibt es zum Teil Programmierschnittstellen wie die HiPro und mit Glück auch die richtigen Kabel. Jedoch spätestens bei der Software kommt man um den Akustiker nicht herum.

      Fragen Sie Ihren Akustiker und wenn dieser wenig Verständnis für die Selbstanpassung aufbringen kann, verweisen Sie ihn auf diese Seite. Vielleicht sieht er dann, dass Sie mit Ihrer Anforderung nicht allein sind.

      Viel Erfolg wünscht
      Philip Simon

  3. Hallo an alle Leser und natürlich auch an den Autor dieser Seite.

    Und zuerst ein Halleluja ! ????? es gibt es doch !!!!!!!

    Ich bin 66 und habe eine mittlere Hörschädigung. Größtes Problem ist das Sprachverstehen. Mir wäre die Welt laut genug wenn das mit dem „Verstehen“ besser klappen würde. Seit ca. 11 Jahren trage ich Hörgeräte, seit ca. 5 Jahren nun ein Phonak Versata M. Durch Zufall habe ich nun diese Seite gefunden da ich von Geräten gelesen habe die man mit einem Smartphone steuern könnte. Seit Jahren hatte auch ich schon den Gedanken dass es eine Software geben müsste für den Hörgeschädigten mit der man die Feineinstellungen selbst vornehmen könnte.
    Meine bisherigen Akustiker sagten immer dass es dies nicht gibt. Die Gründe sind ja nun hier schon mehrfach beschrieben worden. Ich bin mir auch sicher dass meine Phonak für mich besser einstellbar wären, wenn es dem Akustiker gelingen würde.
    Ich bin zwar ziemlich hartnäckig und habe inzwischen 4 verschiedene Programme installiert, zusätzlich kann ich noch die Lautstärke manuell am Gerät regulieren.
    Aber grundsätzlich ist mir der Klang zu schrill und unnatürlich. Und das Verstehen klappt in allen Programmen nur bedingt.
    Seit 20 Jahren war ich in der IT-Betreuung tätig und könnte sicher mit entsprechenden Programmen meine Hörgeräte noch -für mich- besser einstellen,
    wenn ich die nötige Software hätte. Einen iCom habe ich, aber nur für die Verbindung zum Handy was ich aber nicht benutze weil der Klang da auch nicht gut ist.
    Musik aus dem Kopfhörer kann es nicht ersetzen.
    Ich bin ebenfalls der Meinung dass sich da im Sinne der Hörgeschädigten etwas tun muss und nicht für die Industrie.

    Was könnte ich also tun um meine Phonaks zu optimieren ???
    Vielen Dank für weitere Hilfe.

    Josef

    1. Hallo Josef,

      vielen Dank für dein Kommentar. Zu deiner Frage: Mit dem iCom kommst du leider nicht weiter. Was du brauchst ist ein iCube. Es ist technisch gesehen exakt das gleiche Gerät, aber mit einer anderen Firmware. Es wäre naheliegend, die Firmware des iComs zu überspielen um sich den rund 400 EUR teuren iCube zu sparen, aber das lässt Phonak selbstverständlich nicht zu.

      Doch selbst mit einem iCube kommst du noch nicht viel weiter, weil man noch die Anpassungssoftware benötigt. Die gab es eine Zeit lang direkt auf der Phonak-Webseite zum Download, aber dank fortschreitender Marktoptimierung wurde der Link entfernt und ist auch diese Hilfe zum Nutzen für Hörgeschädigte nicht mehr gegeben.
      Es bleibt nur die Hoffnung, einen guten Akustiker zu finden, der dir Hard- und Software zur Leihgabe zur Verfügung stellt. Ein Beispiel zur Anpassung
      eines Phonak Hörgerätes findest du hier: http://hoergeraete-hacks.s-p-s.de/hoergeraet-selbst-einstellen/programmierung-von-hoergeraeten-praxisbeispiel-phonak/

      Ich hoffe, dir etwas weitergeholfen zu haben und
      wünsche viel Erfolg auf der Suche nach einem verständnisvollen Akustiker.
      Philip

  4. Hallo Philip,

    ich sitze gerade in einer relativ unbefriedigenden Anpassung mit Naida Q90 UP (Die Automatiken sind toll aber ich brauche zusatzlich eine Reine lineare Anpassung auf einem Kanal das die Bewertung von echten O-Tönen möglich macht und freue mich über diese Seite gestolpert zu sein. Ich hoffe das eine begrenzte Selbstanpassung hier helfen kann. Ich würde mich jedoch über einen Austausch mit deutschsprachigen Selbstanpassern freuen. Deine Erfahrungen sind super und ich denke eine Forum wäre wirklich etwas was noch fehlen würde. Ich denke das die Zeiten im Pinboard noch nicht reif sind und die massive Akustikerkretik das einzige ist was man dort lostreten kann. Hab leider eine Beitrag falsch eingestellt in Links, könntest du diesen bitte löschen.

    1. Hallo Tom,

      ein Forum finde ich gut, jedoch fehlt es noch an Nutzern. Ein Anlaufpunkt könnte aber das Forum von http://www.schwerhoerigenforum.de sein. Dort treffen sich viele Betroffene.
      Die Problematik mit der linearen Anpassung kann ich gut nachvollziehen. Sprachverständnis hin oder her, natürlich klingt das Hören mit vielen Automatiken nicht mehr. Wer noch die guten alten analogen Hörgeräte kennt, weiß wovon ich spreche. Es war schwer, diesen Klang mit einem digitalen Hörgerät „nachzubauen“. Aber es ist möglich. Ein guter Ausgangspunkt ist das Musikprogramm und die Deaktivierung jeglicher „Filter“. Die Naida sind von Phonak. Hierfür gibt es die schnurlose iCube Schnittstelle. Frag einfach einen Akustiker, ob er Dir Diese (nutzt sowieso keiner) mit der Anpassungssoftware ausleiht, so kannst Du Dir dies nach belieben einstellen. Viel Erfolg.

      p.s. Beitrag unter Links ist gelöscht.

  5. Hallo,
    ich hatte die Nase voll von der Abhängigkeit, der man ausgesetzt ist, wenn man Hörgeräte bei einem Akustiker kaufen möchte. Wenn ich bereit bin 6000 Euro für Hörgeräte (Zuzahlung für Bolero Q90 mit Fernbedienung und Versicherung) auszugeben, dann erwarte ich eigentlich, dass mir diese Hörgeräte vernünftig eingestellt erden. Mein letzter Anpassungsversuch war eine Katastrophe! Die Hörgeräte sind in den letzten 15 – 20 Jahren viel komplizierter/komplexer geworden, was die Einstellungsmöglichkeiten angeht, mir scheint das hier die Ausbildung/Weiterbildung der Akustiker nicht mitgehalten hat.

    Ich habe mir nun Hörgeräte, Software, Schnittstelle und Kabel aus den USA kommen lassen (Phonak Bolero Q70 SP) und hatte nach ca. zwei Stunden ein besseres Anpassungsergebnis, als bei den sechs Sitzungen bei meinem letzten Akustiker.
    Der ganze Kram hat mich 2500Euro gekostet, da es sich um gebrauchte aber überholte Hörgeräte handelt.
    Da läuft doch was falsch, oder?

    Ich möchte nun das Maximum aus den Geräten herausholen, tja und das ist der Grund warum ich mich hier melde. Ich kann viele Einstellungen nur durch „Try And Error“ einstellen, gerne würde ich aber verstehen was ich da mache.

    Gibt es vielleicht Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen könnte, ein „Selbstanpassungsforum“ oder so etwas?

    Gruß,
    Mike

    1. Hallo Mike,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir ergangen ist, darum gibt es ja diese Seite 🙂 Die Preise für Hörgeräte sind völlig überzogen und stehen in keinem Verhältnis. Interessanterweise werden die Geräte im Gegensatz zu anderen elektronischen Geräten auch immer teurer.
      Ich glaube daran, dass auf die Hörgerätebranche bald schwierige Zeiten zukommen, wenn man sich mal dieses Produkt anschaut: https://www.kickstarter.com/projects/hellobragi/the-dash-wireless-smart-in-ear-headphones
      Es könnte sein, dass es demnächst von einem Akustiker einen Gastbeitrag mit einer Einführung in das Thema Hörgeräteakustik geben wird. Es gibt ein Standardbuch für Akustiker, siehe unter http://hoergeraete-hacks.s-p-s.de/hoergeraet-selbst-einstellen/voraussetzungen/, ist allerdings auch recht teuer.
      Forum für Selbstanpassung ist im Grunde eine gute Idee, jedoch ist die Zielgruppe recht klein und die Gerätevielfalt sehr groß. Aber vielleicht kannst Du im Schwerhörigenforum einen solchen Kategorievorschlag machen. Ansonsten wird das Thema auf dieser Seite noch weiter ausgebaut.

      Weiterhin viel Spaß beim Experimentieren wünscht
      Philip

  6. Wir hatten vor längerer Zeit Kontakt.
    Ich habe neue Ideen zur Vermittlung von Hörakustik -Kenntnissen und zu Hard- und Software.
    Leider finde ich Ihre Telefonnummer nicht mehr. Ich bin am besten unter * zu erreichen. Um Telefonkosten zu sparen rufe ich Sie dann zurück.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Racurow

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